Taken / 96 hours

19. Dezember 2008 um 02:50 Uhr

So, der eigentliche Grund, warum ich den Blog wiederbelebt habe.

Als ich mit Jojo im Kino war, lief ein Trailer zum Film “96 hours”. Der Trailer war schon so cool, dass ich dachte, den Film muss ich sehen und ich wußte auf enlisch wird der noch cooler sein.

Dann fand ich heraus, dass der Film schon seit Februar draußen ist, nur bei uns so spät anläuft. DVD also schon lange erhältlich.

Jetzt habe ich den Film gekuckt und er hat mich umgehauen. Dabei hat der Film gar nicht mal so viel an sich, was mich sonst beeindruckt.

Die Story ist super einfach, viele Charaktere gibt es kaum, der Film lebt nur von Liam Neeson. Großartige Actionsequenzen gibt es auch nicht unbedingt und an den Soundtrack kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern.

Was mich aber immer beeindruckt ist es, wenn ein Film kompromislos ist, wenn er von der Hollywoodnorm abweicht. Und das tut dieser Film wie ich finde. Das mag daran liegen, das es eigentlich ein französischer Film ist. Die Handlung spielt auch die meiste Zeit in Paris.

Kurze Inhaltsangabe:
Eltern geschieden, Frau und Tocher wohnen bei nem reichen Typen, der Mann/Vater alleine und ist eine Art EX-Agent. Tochter fliegt mit einer Freundin nach Paris und wird von Menschenhändlern entführt. So ein Glück, das dies gerade dann passiert, als die Tochter mit dem Vater telefoniert.

Jetzt kommt für mich das Coolste überhaupt. Die Szene als der Vater am Telefon mit dem unbekannten Entführer spricht. Die Art und Weise und coolness mit der Liam Neeson seine “Drohung” ausspricht hat mich ganz stark an Clint Eastwoods beste Zeiten erinnert. War ja klar, dass ich da dahin schmelze. (Die Szene musste ich dann auch direkt zwei Mal anschauen…)

Wie ja schon erwähnt ist die Story einfach und natürlich auch vorhersehbar, meistens zumindest. Der Vater jagt ab sofort die Verbrecher, aber das in einer solchen schonungslosen Art und Weise, dass ich wirklich gestaunt habe. Kein langes blabla, kein good Guy, kein erbarmen. Stellenweise erinnerte der Film gar an Rambo, zumindest was den Bodycount angeht. Ich war echt überrascht.

Nicht unbedingt was für schwache Nerven, aber echte Männer werden glaube ich ihre Freude haben. Ich war wahrscheinlich auch deshalb so angetan, weil ich nicht wirklich was erwartet hatte. Mit ein wenig Abstand, sehe ich den Film bestimmt auch anders. Aber was soll’s? Jetzt bekommt der Film von mir erst mal eine

Note: 1-

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Wiederbelebung…

um 02:30 Uhr

Ich hatte ja angekündigt, dass ich es mit dem “Daily” nicht so genau nehmen werde ;-)

Vielleicht kennt ihr das ja, es passieren manchmal Dinge die man jedem mitteilen will. So etwas ist mirgerade wiederfahren ich habe einen absolut guten Film gesehen wie ich finde. Dazu aber mehr im nächsten Beitrag. Jetzt erst mal ein kurzes Update:

Der Rest der Tour verlief problemlos und im Januar bin ich sogar wieder unterwegs. Nicht so lange wie bei der letzten Tour aber es reich um etwas Geld zu verdienen.

Im Februar bin ich bei der Aktion “1Live - Schullduell” dabei. Wer weiß, evtl. sogar als Moderator, das wäre echt cool.

Anita hatte jetzt zur Weihnachtszeit gut zu tun mit fotografieren und es schaut sehr gut aus, dass wir ab April unser kleines eigenes Fotostudio haben. Unser Vermieter hat zu 80% zugesagt, das wir die 1 Zimmerwohnung unten im Keller dazu mieten dürfen. Den Raum wollen wir dann umgestalten als Arbeitszimmer und Studio. Für unsere Zwecke mehr als genug und natürlcih zwecks Kinderbetreuung ideal, denn mit einem Kita Platz für Joshi sieht es aktuell sehr schlecht aus.

Morgen ist die Release Party unserer ersten FREIRAUM Worship CD. Kauft kräftig! Auf dem CD-ROM Part ist ein kleines Video, dass ich machen durfte. Könnt ihr natürlich dann auch bei YouTube begutachten.

Da ich befangen bin werde ich meine CD-Kritik erst später schreiben, wenn ich etwas mehr abstand habe. Im Moment habe ich mich zu sehr anstecken lassen von der Euphorie. Ist aber auch berechtigt.

Am 4. Januar ist unsere Einweihungscelebration und ich bastel gerade an vielen Videoclips gleichzeitig. Ich hoffe ich bekomme noch alles fertig. Nicht alles ist für die Einweihungscelebration, aber manche sachen passen einfach in das neue Jahr. Checkt also ab und an den FREIRAUM YouTube Kanal!

Später mehr!

Grüße an alle die noch nicht abgesprungen sind von diesem Blog *g*

Ein Jahr Joshua

4. November 2008 um 01:13 Uhr

Wow, jedes Elternpaar wird euch das sagen, in jedem Buch könnt ihr es lesen. Das erste Jahr verging so verdammt schnell und war auch verdammt anstrengend. Gestern war es für uns soweit. Joshua feierte seinen ersten Geburtstag und Anita und ich schwelgten noch mal gedanklich in der Gerburtsnacht. Joshau bekam von seinem Paten, seinen ersten Fußball und dieser ist sogleich zu seinem Lieblingsspielzeug auserkoren worden. Tags zuvor ließ ich ihn noch mit meinem Basketball spielen, doch da hatte er noch etwas Respekt davor. Da war der Minifußball schon eher sein Ding. Das Kerze ausblasen hat nicht ganz geklappt nur mit der Unterstützung von Mama, aber er hats ordentlich versucht. Sein neues Schaukelzebra (mittlerweile auf den Namen Bruno getauft) fand er toll und das Xylophon kapiert er noch nicht ganz. Aber das kommt noch.

Hier mal ein paar Bilder vom kleinen Fest.

Roadshow die 2te Woche

um 00:59 Uhr

Dann war es wieder so weit. Meine zweite Woche, mit einem komplett neuem Team. Ich war gespannt was mich erwartet, denn ich konnte mir nicht vorstellen, das es wieder so gut laufen würde. Wenn ich beide Wochen vergleichen müsste, war die erste die spassigere, die zweite aber die interessantere. Mein neuer Kollege C.E. und ich kamen schnell ins Gespräch und merkten wir sind schon mal auf der gleichen Wellenlänge und ähnlich ausgerichtet. Das macht vieles natürlich sehr einfach. Toll natürlich, das sein erster Sohn auch Joshua heißt, der Mann hat halt Geschmack.

Für mich auch toll war es in Bayern unterwegs zu sein. Die Leute, die Sprache, die besonderen Eigenheiten. Schnell wurde im Team die neue Landessprache angenommen und wer hätte das gedacht am Ende der Woche hatten zwei sogar einen neuen Klingelton. Ich werde ihn hier bald mal zum Download anbieten. Ich darf das, denn ich bin der Urheber dieses Klingeltons *g*.

Anfangs probierte ich meine neuen Moderatorenfähigkeiten natürlich sofort aus, doch ich bin halt jemand der Publikum braucht. Wenn so ein Parkplatzt einfach leer ist und und wirklich niemand da ist der einem zuhört, fällt mir das schon schwer etwas zu erzählen. An einem Tag musste ich die Bühne in der Vorhalte aufbauen, weil es nur geregnet hatte. Dort habe ich weniger moderiert und bin dazu übergegangen einfach die PS3 vorzuführen und zu erklären. Natürlich habe ich dem Markt auch das ein oder andere Singstarständchen gewidmet.

In Landshut hat uns der Markt gleich zwei Tage behalten, weil er uns so gut fand und hat sich darum gekümmert, das der folgende Markt nicht so böse ist, wenn wir nicht kommen. An meinem vermeindlich letzten Roadshowtag, habe ich dann noch alles gegeben und versucht mir soviele Singstarrekorde zu holen wie ging. Beweisfotos habe ich natürlich gemacht :-)

So schön diese Woche auch war, ich freute mich auf zu Hause und meine Schatzis daheim. Alle im Team hatten noch einen Einsatz vor  sich nur ich war offiziell fertig.

Aber wie das Leben so spielt wurde ich gefragt, ob ich nicht noch mal ran möchte, denn es sei jemand ausgefallen. Nun, ich habe zugesagt und diesen Sonntag darf ich wieder los. Zusammenfassung der dritten Woche gibt es dann demnächst.

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Roadshow 1. Woche Rest

um 00:54 Uhr

Das hat dann doch nicht so geklappt, wie ich mir das vorgestellt habe: Jeden Tag einen Bericht einzugeben, um euch auf den laufenden zu halten. Naja, mittlerweile stehe ich kurz vor meinem dritten Einsatz bei der aktuellen Tour, ich versuche dennoch die letzten Wochen zu rekonstruieren.

In der ersten Woche hatten wir das unsägliche Vergnügen einen Feiertag zuhaben, den 3. Oktober. Und damit wir auch ja nicht zuviel arbeiten, war auch noch der 2. Oktober für uns frei. Ideal also um vom 2. bis zum 3. was dummes anzustellen. An einem Abend kamen wir mal auf das Thema “Kater” zu sprechen. Also, der Zustand, nicht das Tier. Meine Kollegin meinte, sie hätte noch nie einen gehabt und würde gerne mal wissen wie das ist. Das war bestimmt eher so im Scherz gemeint, aber drei Jungs hatten jetzt eine Aufgabe.

Unser Teamleiter war unterwegs den reparierten Audi Q7 abzuholen, bei dem die Tür ausgetauscht wurde und so hat man die zwei absoluten Alkoholnewbies beauftragt für den Abend einzukaufen. Auf dem Wunschzettel stand “Absolut Wodka”. So eine Flasche Wodka kostet knapp 13 Euro. Mir persönlich war das viel zu viel, denn wir sollten 3 Flaschen kaufen. Kurz gesagt, wir beide alleingelassen im Supermarkt kauften den guten alten Boris Jelzin Wodka für 4,99 Euro die Flasche. Ich war davon überzeugt, dass man davon auch besoffen wird.

Am Abend kam unsere Wahl der Getränke nicht sonderlich gut an. Wüste beschimpfungen und Flüche mussten wir über uns ergehen lassen. Angeblich würde es nach dem Konsum von Boris einem noch schlechter gehen, als wenn man den guten Absolut trinkt. Ich verstehe heute noch nicht, was da der Unterschied sein soll. Aber naja, so geht es manchen beim Notebookkauf auch und ich fass mir an den Kopf wenn die Leute meinen sie hätten mit so nem 499,- Euro Acer ein Schnäppchen gemacht

Naja, der Abend begann harmlos, wir spielten Pantomime und Karten. Sogar den freundlichen Hotelmitarbeiter haben wir dazu eingeladen.

Jeder der mich kennt weiß, ich vertrage nicht viel Alkohol. Nun, das habe ich auch an diesem Abend eindrucksvoll unter Beweis gestellt, doch gerettet hat es mich nicht.

Allen ging es am nächsten Tag hundeelend, ich hatte da noch Glück mir ging es noch wärend dem Gelage hundeelend. Ich fühlte mich in meine Abizeit versetzt, das war letzte Mal, dass ich mich an so einen Abend erinnern konnte.

Am Samstag gab ich noch mal alles als Moderator, nachdem ich auch eine Aussprache mit meinem Teamleiter hatte und wir genau festlegten, was denn so erwartet wird, bzw. ich machen sollte. Das war wirklich sehr gut und brachte mich enorm weiter. Mein Teamleiter musste lernen, mir reicht es eben nicht nur, einfach aussreichend zu sein. Ich bin gerne einer der Besten, indem was ich tue (Hohoho) und versuche mich eben diesbezüglich zu bessern, wenn ich das Gefühl habe es läuft nicht rund. Ab und an brauche ich eben einen Anstoss.

So verging dann auch meine erste Roadshow Woche. Abgereist sind wir von Ludwigshafen und irgendwann abends um 18:00 Uhr war ich wieder in Bonn.

Erst als ich wieder auf meinem heimischen Sofa war, merkte ich wie anstrengend die Woche doch war. Auch am Montag war ich noch total fertig. Das Ganze ist zwar körperlich nicht anstrengend, aber man ist schon ständig angespannt. Auspacken, einpacken, neues Hotel, hab ich nix vergessen, wo muss ich wann sein. Ständig irgendwie unter strom. Ich war echt froh, dass ich eine Woche Pause hatte bis zur nächsten Tour. In der freien Woche habe ich nicht viel gemacht, außer soviel Zeit wie ging mit Joshi verbracht und auf dem Sofa rumgegammelt.

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Roadshow Tag 2 - Mannheim / Sandhofen

6. Oktober 2008 um 19:18 Uhr

Wieder um acht Uhr aufgestanden, wieder etwas gefühstückt und dann ab zum neuen Standort.

Der MediaMarkt in Mannheim-Sandhofen war schon ein anderes Kaliber, als der in Sindsheim. Er war deutich größer und nebenan, war direkt der IKEA Markt, naja zumindest der Parkplatz davon.

Ich verspcah mir also sehr viel für diesen Tag. Den Rekord von 14 singenden Mitmenschen wollte ich unbedingt brechen.

Leider spielte das Wetter nicht so richtig mit. De Bühne wurde zwar unter einem Vordach aufgebaut, so war ich vom Regen geschützt, aber der kalte Wind kam natürlich trotzdem durch.

Es war also wieder tote Hose. Mein Teamleiter meinte ich solle mal schnell in das Hotel zurückfahren und ein kleines Packet abholen, das man uns geschickt hatte und gleich den Transporter tanken, das habe ich dann auch dankbar angenommen.

Wieder zurück konnte ich ein paar wenigstens animieren zu singen, eine war auch richtig gut. Bei den Liedern die sie ausgewählt hatte, habe ich immer verloren, weil ich die auch nicht so kannte. Dann wählte ich eines und ersang mir die bis jetzt gültige Bestleistung von 9412 Punkten. Sie kam auf 9200 Punkte, was auch sehr gut ist. Der Durchschnitt kommt auf 4000 - 6000 Punkte.

Irgendwann hab ich wieder nur noch für mich selbst gesungen, weil keiner kam. Auch im Mobil war nicht gerade die Hölle los, das Puplikum war eher älter.

Mein Teamleiter bat dann noch meine Kollegin den Audi Q7 zu tanken, sie wollte aber nicht Autofahren, aber hat es dann doch gemacht.

Jetzt habe ich vergessen zu erwähnen, dass der Parkplatz lauter schöne feste Begrenzungspfosten hatte. Meine Kollegin ist dann beim rausfahren an so einen Pfosten gefahren und die gesamte linkte hintere Tür des Q7 wurde eingedrückt.

Sie war natürlich total aufgelöst, denn auch für sie ist es die erste Tour und ihr war das ganze sehr peinlich. Wir versuchten sie zu trösten und auf die Vollkaskoversicherung hinzuweisen und das dies nun wirklich jedem hätte passieren können, da die Pfosten scher zu sehen sind im Rückspiegel.

Es kam dann jemand von der Agentur und wir haben dann das Auto getauscht und direkt abgebaut. Das war dann so noch mal eine kleine Aufregung in der Zeit.

Als wir den Transporter beladen hatten und losfuhren und ich nach links abgebogen bin hörten wir dann auch nur noch ein “Krchhhh”. Tja, mir war dann direkt das gleiche passiert mit dem EUROPCAR Van und auch meine linke Seite ist nun stark eingedrückt.

Zwei Autos an einem Tag demoliert. Da mussten wir dann auch erst mal abends einen trinken gehen. Jetzt wurde ich natürlich auch aufgebaut: “Nicht so schlimm, zahlt Versicherung, kann jeden passieren..”. Naja, so richtig hat es nicht geholfen.

Abends dann weiterreise nach Speyer, hier sind wir jetzt im Hotel “Löwngrube”. (Bilder davon im nächsten Post)

Hier noch Bilder vom Aktionstag:

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Roadshow Tag 1 - Sinnsheim

2. Oktober 2008 um 11:56 Uhr

Früh um 8:00 Uhr bin ich aufgestanden, eine für mich ja unchristliche Zeit. Doch komischerweise geht es, wenn ich abeiten muss. Bin dann um viertel vor Neun frühstücken gegangen mit den anderen und der Tag hat so langsam begonnen.

Mein erster Tag auf der Roadshow. So ganz wusste ich ja nicht was mich erwartet, insofern war ich schon etwas aufgeregt.

Nachdem wir angekommen waren begann erst mal der Aufbau der Singstar Bühne und des Mobils. Ich fand wir haben das ganz gut gemacht, es ging auch alles glatt. Trotzdem dauerte es alles ca eine Stunde. Das fertige Ergebnis sah in Sinnsheim dann so aus:

Sinnsheim ist wie man an dem Namen ja schon etwas sieht, keine Stadt. Also nicht besonders groß, aber für einen Mediamarkt im Industriegebiet hat es gereicht. Der ist zwar auch nicht gerade groß, aber was solls.

Mein Teamleiter bat mich mal einzuschätzen, wieviele Leute ich wohl dazu bewegen kann Singstar zu spielen. Ich dachte an so ca. 5-10 Leute. Er tippte auf drei Leute.

Das machte mir natürlich super Mut für den Tag. Es war auch nix los. Weder im MArkt noch draußen. Selbst der Parkplatz war zeitweise fast leer, keine parkenden Autos.

Das macht es natürlich schwer, Menschen zu animieren mitzuspielen, geschweige denn wenigstens mal im Mobil vorbeiuschauen. Aber in anbetracht der Situation gab ich mein bestes und wir hatten unseren Spaß.

Der ein oder andere ließ sich dann sogar dazu bewegen Singstar zu spielen. Eine Schülergruppe habe ich regelrecht bestochen. Sie sammelten für eine Leukemiekranke Lehrerin und ich war bereit 2,50 Euro zu spenden, wenn einer Singstar spielt.

Am Ende war dann aber so wenig los, dass ich angefangen habe, bei bestimmten Liedern mit den Highscore zu ersingen. Mittlerweile habe ich sogar bei manchen Liedern auf der Stufe “schwer” den ersten Platz ersungen. Man blendet dann einfach alles aus und singt. Wie auf meiner Hochzeit, denke ich mir: EGAL! Du siehst die Leute eh nie wieder, also gibt es keine Peinlichkeiten.

Nach dem Abbau ging es zum Hotel “Leonardo” in Ladenburg. Gut ausgestattet, jedoch habe ich nix davo genutzt, da ich mehr oder minder direkt schlafen gegangen bin. Es war dann doch ein recht anstrengender Tag.

Hier reiche ich mal noch ein paar Impressionen aus dem Hotel “Bär” nach:

Wall-E

28. September 2008 um 23:07 Uhr

Da wir heute nicht viel zu tun hatte und direkt neben dem Hotel ein Kino ist, sind wir in die 20 Uhr Vorstellung von Wall-E. Da waren wir mal ganz taffe Jungs und ein Mädel.
Ich liebe ja jeden PIXAR Film. Ich kann es gar nicht mehr abwarten bis ToyStory 3 kommt. Und Wall-E behandelt ein Thema, das ich als Junge auch geliebt habe, denn der Film erinnert stark an „Nummer 5 lebt!“
Bei Wall-E geht es um sozusagen den letzen verbleibenden Roboter auf der Erde. Die Menscheit hat den Planeten verlassen, weil sie alles verschmutzt haben. Doch sie haben Roboter hinterlassen, welche die Erde aufräumen sollen. Bei getaner Arbeit werden sie irgendwann zurückkehren und die Erde von neuem besiedeln. Um den Stand der Dinge zu kontrollieren werden sogenannte Erkundungsroboter auf die Erde geschickt um nach neuem Leben zu suchen. Nun, und auf genau solch einen Roboter (bzw. Roboterfrau) trifft Wall-E und ist natürlich nach 700 Jahren Einsamkeit sofort verliebt.
Die Story hört hier nicht auf, sondern geht noch weiter, will jetzt aber nicht zu viel verraten.
Aus meiner Sicht ist Wall-E mindestens auf Augenhöhe mit Rattatoulie. Auf jedenfall besser als Cars. Der Film kommt mit sehr wenig Dialog aus, viles sind einfach Slapstickeinlagen. Der Soundtrack des Filmes ist super, kann mich nicht erinnern, dass man bei anderen PIXAR Filmen sich solche Mühe bei den Soundeffeckten oder der Musik gemacht hat. Die Atmosphäre die da erzeugt wird ist bombastisch. Und Wall-E muss man einfach lieben, es geht nicht anders. Der Film ist ein JA zum Leben. Es geht letztendlich darum, dass das Leben vielleicht nicht immer angenehm ist, aber dass es sich lohnt. Ein Satz der fällt ist „Ich will nicht nur überleben, ich will LEBEN!“ Leben bedeutet Arbeit, Leben bedeutet manchmal Kampf und Anstrengung. Diese Grundmessage hat mich beeindruckt. Natürlich ist der Film vorhersehbar am Ende, alles passiert so wie man es erwartet, aber trotzdem fiebert man mit und ist gefesselt. Langweilig wird der Film nie und große Längen konnte ich nicht ausmachen. Es gibt viele kleine Lacher und romantische Momente. Absolut ein Film für jung und alt, Mann und Frau.
Ich würde gerne, aber eine glatte 1 kann ich ihm nicht geben, denn die hebe ich mir für den Film auf, der mich stauend aus dem (Heim)Kino entlässt. Das hat mir hier dann doch gefehlt. Nichts desto trotz absolut Sehenswert und das Highlight 2008. Ich finde sogar, einen Tick imposanter als „The Dark Knight“, aber das kann man ja nicht so direkt vergleichen.
Note: 1-

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Goodbye ihr Säft’l

um 23:01 Uhr

So habe ich mich im Kaufhof verabschiedet. Ich trage das ganze mal nach, denn gestern kam ich nicht mehr dazu. Meine (ehemaligen) Kollegen im Kaufhof Kö in Düsseldorf haben mir einen herzlichen Abschied bereitet. Gut, ich habe zwar die Getränke und den Kuchen gestellt, aber es gab noch mal schöne Gespräche mit den Kollegen und das schwelgen in alten Anfangszeiten. Ich war noch schön mit meinem Sony Nachfolger Reza zu Mittagessen im Vapiano und wir haben uns sehr gut unterhalten. Ich hoffe doch sehr, dass es uns gelingt in Kontakt zu bleiben.

Am Ende der letzte Gang durch das Haus hat dann schon etwas Wehmut in mir wachgerufen, doch ich schaffte es „Mann“ zu bleiben und die aufsteigenden Tränen zu unterdrücken.Es war eine schöne und lehrreiche Zeit.

Den Gutschein den ich bekommen habe, habe ich dann auch direkt verwendet und mir ein Netbook gekauft. Das Acer Aspire One 150 in blau. Dies erlaubt es mir nun auch auf der Roadshow weiter den Blog zu pflegen und etwas online zu sein.

Heute war dann auch direkt mein erster Arbeitstag auf der Roadshow. Zu dritt sind wir von Köln zuerst nach Heidelberg gefahren, um unseren Teamleiter zu treffen und das Mobil zu holen. Danach ging es nach Sinsheim und dort sind wir jetzt im „Stadthotel Bär“ einquartiert. Gut bürgerlich und sauber.

Die Leute mit den ich hier zusammen bin sind alle gut drauf und bis jetzt verstehen wir uns gut und ich habe auch keine Zweifel, dass dies so bleibt. Ich bin gespannt wie das morgen alles wird.

Ich werd es dir berichten, liebes Onlinetagebuch *g*

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Kommentar zum Donnerstag

25. September 2008 um 23:31 Uhr

Was bewegt uns aktuell? Da hat ein 65 jähriger Mann, seinen Schrebergarten Nachbar, dessen Frau und Sohn ermordet. Er ist gelinde gesagt etwas Amok gelaufen. Doch es ist irgendwie komisch ruhig in den Medien. Natürlich wird darüber berichtet, aber irgendwas fehlt.

Warum schreit denn jetzt keiner nach einem Verbot von Killerspielen und Horrofilmen? JEDER weiß doch, dass dies die Gründe sind, warum Menschen mal eben Amok laufen. Ich wette der gelangweilte Rentner hat in seinem Schrebergarten heimlich Counterstrike gespielt und war schon dabei den Garten seines Nachbarn als 3D-Karte nachzubauen. Virtuell hat er diese Tat bestimmt schon lange geplant und nur weil bei YouTube eh schon so viele Amoklaufdrohungen sind, findet man das Video von Wielfried R. nicht.

Oder waren es gar nicht die Killerspiele? Haben vielleicht die öffentlich rechtlichen Medien ihren Auftrag vergeigt? Ist der Mann gar erst durch Hanis Hinterseher und Konsorten zu dem geworden, der er nun letztendlich ist?

Auch die Medien sind sich uneins, aber zum Glück (!) gibt es ja Finnland. Dort hat ein Killerspieler mal eben in seiner Schule “aufgeräumt”.  Es geht das Gerücht um, er hätte sogar Marilyn Manson gehört.

Am Sonntag sind die Landtagswahlen in Bayern. Meine alte Heimat wird nach der Wahl bestimmt durch sinnvolle Verbote, die südliche Welt etwas sicherer machen.

Ansonsten war mein drittletzter Tag im Kaufhof unspektakulär. Nur eines war ein komisches Gefühl für mich.

Kunde: “Na, ich überlegs mir dann mal und komme dann nächste Woche auf sie zu, sind sie dann auch da?”
Ich: “Ähh, nein!”

In diesem Sinne…

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