Wall-E
28. September 2008 um 23:07 UhrDa wir heute nicht viel zu tun hatte und direkt neben dem Hotel ein Kino ist, sind wir in die 20 Uhr Vorstellung von Wall-E. Da waren wir mal ganz taffe Jungs und ein Mädel.
Ich liebe ja jeden PIXAR Film. Ich kann es gar nicht mehr abwarten bis ToyStory 3 kommt. Und Wall-E behandelt ein Thema, das ich als Junge auch geliebt habe, denn der Film erinnert stark an „Nummer 5 lebt!“
Bei Wall-E geht es um sozusagen den letzen verbleibenden Roboter auf der Erde. Die Menscheit hat den Planeten verlassen, weil sie alles verschmutzt haben. Doch sie haben Roboter hinterlassen, welche die Erde aufräumen sollen. Bei getaner Arbeit werden sie irgendwann zurückkehren und die Erde von neuem besiedeln. Um den Stand der Dinge zu kontrollieren werden sogenannte Erkundungsroboter auf die Erde geschickt um nach neuem Leben zu suchen. Nun, und auf genau solch einen Roboter (bzw. Roboterfrau) trifft Wall-E und ist natürlich nach 700 Jahren Einsamkeit sofort verliebt.
Die Story hört hier nicht auf, sondern geht noch weiter, will jetzt aber nicht zu viel verraten.
Aus meiner Sicht ist Wall-E mindestens auf Augenhöhe mit Rattatoulie. Auf jedenfall besser als Cars. Der Film kommt mit sehr wenig Dialog aus, viles sind einfach Slapstickeinlagen. Der Soundtrack des Filmes ist super, kann mich nicht erinnern, dass man bei anderen PIXAR Filmen sich solche Mühe bei den Soundeffeckten oder der Musik gemacht hat. Die Atmosphäre die da erzeugt wird ist bombastisch. Und Wall-E muss man einfach lieben, es geht nicht anders. Der Film ist ein JA zum Leben. Es geht letztendlich darum, dass das Leben vielleicht nicht immer angenehm ist, aber dass es sich lohnt. Ein Satz der fällt ist „Ich will nicht nur überleben, ich will LEBEN!“ Leben bedeutet Arbeit, Leben bedeutet manchmal Kampf und Anstrengung. Diese Grundmessage hat mich beeindruckt. Natürlich ist der Film vorhersehbar am Ende, alles passiert so wie man es erwartet, aber trotzdem fiebert man mit und ist gefesselt. Langweilig wird der Film nie und große Längen konnte ich nicht ausmachen. Es gibt viele kleine Lacher und romantische Momente. Absolut ein Film für jung und alt, Mann und Frau.
Ich würde gerne, aber eine glatte 1 kann ich ihm nicht geben, denn die hebe ich mir für den Film auf, der mich stauend aus dem (Heim)Kino entlässt. Das hat mir hier dann doch gefehlt. Nichts desto trotz absolut Sehenswert und das Highlight 2008. Ich finde sogar, einen Tick imposanter als „The Dark Knight“, aber das kann man ja nicht so direkt vergleichen.
Note: 1-