Ein Jahr Joshua

4. November 2008 um 01:13 Uhr

Wow, jedes Elternpaar wird euch das sagen, in jedem Buch könnt ihr es lesen. Das erste Jahr verging so verdammt schnell und war auch verdammt anstrengend. Gestern war es für uns soweit. Joshua feierte seinen ersten Geburtstag und Anita und ich schwelgten noch mal gedanklich in der Gerburtsnacht. Joshau bekam von seinem Paten, seinen ersten Fußball und dieser ist sogleich zu seinem Lieblingsspielzeug auserkoren worden. Tags zuvor ließ ich ihn noch mit meinem Basketball spielen, doch da hatte er noch etwas Respekt davor. Da war der Minifußball schon eher sein Ding. Das Kerze ausblasen hat nicht ganz geklappt nur mit der Unterstützung von Mama, aber er hats ordentlich versucht. Sein neues Schaukelzebra (mittlerweile auf den Namen Bruno getauft) fand er toll und das Xylophon kapiert er noch nicht ganz. Aber das kommt noch.

Hier mal ein paar Bilder vom kleinen Fest.

Roadshow die 2te Woche

um 00:59 Uhr

Dann war es wieder so weit. Meine zweite Woche, mit einem komplett neuem Team. Ich war gespannt was mich erwartet, denn ich konnte mir nicht vorstellen, das es wieder so gut laufen würde. Wenn ich beide Wochen vergleichen müsste, war die erste die spassigere, die zweite aber die interessantere. Mein neuer Kollege C.E. und ich kamen schnell ins Gespräch und merkten wir sind schon mal auf der gleichen Wellenlänge und ähnlich ausgerichtet. Das macht vieles natürlich sehr einfach. Toll natürlich, das sein erster Sohn auch Joshua heißt, der Mann hat halt Geschmack.

Für mich auch toll war es in Bayern unterwegs zu sein. Die Leute, die Sprache, die besonderen Eigenheiten. Schnell wurde im Team die neue Landessprache angenommen und wer hätte das gedacht am Ende der Woche hatten zwei sogar einen neuen Klingelton. Ich werde ihn hier bald mal zum Download anbieten. Ich darf das, denn ich bin der Urheber dieses Klingeltons *g*.

Anfangs probierte ich meine neuen Moderatorenfähigkeiten natürlich sofort aus, doch ich bin halt jemand der Publikum braucht. Wenn so ein Parkplatzt einfach leer ist und und wirklich niemand da ist der einem zuhört, fällt mir das schon schwer etwas zu erzählen. An einem Tag musste ich die Bühne in der Vorhalte aufbauen, weil es nur geregnet hatte. Dort habe ich weniger moderiert und bin dazu übergegangen einfach die PS3 vorzuführen und zu erklären. Natürlich habe ich dem Markt auch das ein oder andere Singstarständchen gewidmet.

In Landshut hat uns der Markt gleich zwei Tage behalten, weil er uns so gut fand und hat sich darum gekümmert, das der folgende Markt nicht so böse ist, wenn wir nicht kommen. An meinem vermeindlich letzten Roadshowtag, habe ich dann noch alles gegeben und versucht mir soviele Singstarrekorde zu holen wie ging. Beweisfotos habe ich natürlich gemacht :-)

So schön diese Woche auch war, ich freute mich auf zu Hause und meine Schatzis daheim. Alle im Team hatten noch einen Einsatz vor  sich nur ich war offiziell fertig.

Aber wie das Leben so spielt wurde ich gefragt, ob ich nicht noch mal ran möchte, denn es sei jemand ausgefallen. Nun, ich habe zugesagt und diesen Sonntag darf ich wieder los. Zusammenfassung der dritten Woche gibt es dann demnächst.

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Roadshow 1. Woche Rest

um 00:54 Uhr

Das hat dann doch nicht so geklappt, wie ich mir das vorgestellt habe: Jeden Tag einen Bericht einzugeben, um euch auf den laufenden zu halten. Naja, mittlerweile stehe ich kurz vor meinem dritten Einsatz bei der aktuellen Tour, ich versuche dennoch die letzten Wochen zu rekonstruieren.

In der ersten Woche hatten wir das unsägliche Vergnügen einen Feiertag zuhaben, den 3. Oktober. Und damit wir auch ja nicht zuviel arbeiten, war auch noch der 2. Oktober für uns frei. Ideal also um vom 2. bis zum 3. was dummes anzustellen. An einem Abend kamen wir mal auf das Thema “Kater” zu sprechen. Also, der Zustand, nicht das Tier. Meine Kollegin meinte, sie hätte noch nie einen gehabt und würde gerne mal wissen wie das ist. Das war bestimmt eher so im Scherz gemeint, aber drei Jungs hatten jetzt eine Aufgabe.

Unser Teamleiter war unterwegs den reparierten Audi Q7 abzuholen, bei dem die Tür ausgetauscht wurde und so hat man die zwei absoluten Alkoholnewbies beauftragt für den Abend einzukaufen. Auf dem Wunschzettel stand “Absolut Wodka”. So eine Flasche Wodka kostet knapp 13 Euro. Mir persönlich war das viel zu viel, denn wir sollten 3 Flaschen kaufen. Kurz gesagt, wir beide alleingelassen im Supermarkt kauften den guten alten Boris Jelzin Wodka für 4,99 Euro die Flasche. Ich war davon überzeugt, dass man davon auch besoffen wird.

Am Abend kam unsere Wahl der Getränke nicht sonderlich gut an. Wüste beschimpfungen und Flüche mussten wir über uns ergehen lassen. Angeblich würde es nach dem Konsum von Boris einem noch schlechter gehen, als wenn man den guten Absolut trinkt. Ich verstehe heute noch nicht, was da der Unterschied sein soll. Aber naja, so geht es manchen beim Notebookkauf auch und ich fass mir an den Kopf wenn die Leute meinen sie hätten mit so nem 499,- Euro Acer ein Schnäppchen gemacht

Naja, der Abend begann harmlos, wir spielten Pantomime und Karten. Sogar den freundlichen Hotelmitarbeiter haben wir dazu eingeladen.

Jeder der mich kennt weiß, ich vertrage nicht viel Alkohol. Nun, das habe ich auch an diesem Abend eindrucksvoll unter Beweis gestellt, doch gerettet hat es mich nicht.

Allen ging es am nächsten Tag hundeelend, ich hatte da noch Glück mir ging es noch wärend dem Gelage hundeelend. Ich fühlte mich in meine Abizeit versetzt, das war letzte Mal, dass ich mich an so einen Abend erinnern konnte.

Am Samstag gab ich noch mal alles als Moderator, nachdem ich auch eine Aussprache mit meinem Teamleiter hatte und wir genau festlegten, was denn so erwartet wird, bzw. ich machen sollte. Das war wirklich sehr gut und brachte mich enorm weiter. Mein Teamleiter musste lernen, mir reicht es eben nicht nur, einfach aussreichend zu sein. Ich bin gerne einer der Besten, indem was ich tue (Hohoho) und versuche mich eben diesbezüglich zu bessern, wenn ich das Gefühl habe es läuft nicht rund. Ab und an brauche ich eben einen Anstoss.

So verging dann auch meine erste Roadshow Woche. Abgereist sind wir von Ludwigshafen und irgendwann abends um 18:00 Uhr war ich wieder in Bonn.

Erst als ich wieder auf meinem heimischen Sofa war, merkte ich wie anstrengend die Woche doch war. Auch am Montag war ich noch total fertig. Das Ganze ist zwar körperlich nicht anstrengend, aber man ist schon ständig angespannt. Auspacken, einpacken, neues Hotel, hab ich nix vergessen, wo muss ich wann sein. Ständig irgendwie unter strom. Ich war echt froh, dass ich eine Woche Pause hatte bis zur nächsten Tour. In der freien Woche habe ich nicht viel gemacht, außer soviel Zeit wie ging mit Joshi verbracht und auf dem Sofa rumgegammelt.

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